Praxis für Psychotherapie, Hypnose und Coaching
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Ego-State-Therapie

 

 

Die Ego-State-Therapie durch John G. Watkins entwickelt und durch Waldemar Hartman weiterentwickelt, ist ein hoch effizienter psychotherapeutischer Ansatz. Er basiert auf der Grundannahme, dass die Persönlichkeit (aller Menschen) nicht aus einem homogenem  Ganzen sondern aus verschiedenen Anteilen, den Ego-States besteht.

In der EST-Therapie arbeitet der Therapeut deshalb mit jenen Persönlichkeitsanteilen, dem Veränderung gerade am meisten nützt, statt nur auf der intellektuellen Ebene über das Problem zu reden.

 

Wir alle haben viele verschiedene Ego-States; ein jeder dieser Teile hat seine eigenen Macht- oder Ohnmachts-gefühle, Emotionen, Denkweisen und Fähigkeiten, seine eigenen Persönlichkeitszüge. Wenn wir sagen "Ein Teil von mir", reden wir über einen Ego-State. "Ich fühle mich in dieser Angelegenheit in Frieden mit mir selbst" bedeutet, dass meine Ego-States harmonieren. Die verschiedenen Ich-Zustände bringen Farbe in unser Leben und bereichern es. Ein schmerzvoller, leidender Ego-State hingegen kann Unruhe und unerwünschte emotionale Reaktionen zur Folge haben. Wenn zwei Ego-States miteinander in Konflikt sind, fühlen wir uns zerrissen oder haben Mühe, eine Entscheidung zu treffen.

 

Was genau sind Ego-States und wie entstehen Sie?

 

Wir werden nicht mit unseren Ego-States geboren, sondern erschaffen diese im Laufe unseres Lebens. Ego-States entstehen, wenn wir etwas immer und immer wieder tun. Durch häufige Wiederholungen einer Tätigkeit entstehen nämlich im Gehirn Nervenbahnen mit spezifischen Emotionen, Fähigkeiten und Lebenserfahrungen. In der Phase der Entstehung der Ich-Zustände erhöhen sie in der Regel die Anpassungsfähigkeit des Individuums und ermöglicht es ihm, mit einem spezifischen Problem oder einer spezifischen Situation besser fertig zu werden.

 

Ziele der Ego-State-Therapie

 

Es sollen Ich-Zustände gefunden werden, die Schmerz, Trauma, Wut oder Frustration verbergen, diesen soll dann geholfen werden, sich davon zu befreien, indem sie Gelegenheit haben, sich auszudrücken und indem sie getröstet, geschützt oder gestärkt werden.

 

Die Kommunikation zwischen den Ich-Zuständen soll ermöglicht oder verbessert werden (die Aussage: "Ich hasse mich, wenn ich so bin!" deutet darauf hin, dass da zwei Ego States nicht gut zusammenarbeiten bzw. sich gegenseitig nicht schätzen).

 

Den Klienten soll geholfen werden, ihre Ego States kennen zu lernen, damit sie sich diese besser zu nutze machen zu können (dass sie z.B. lernen, in einer entspannten Situation für emotionale Erfahrungen offen zu sein, bei Druck oder Bedrohung sich aber abgrenzen und zu wehren. 

 

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